Cathie Woods ARK verändert Tech-Aktien-Portfolio – Könnte SpaceX der nächste Bewertungsdurchbruch werden?

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Aktualisiert: 15.06.2026 10:17
  1. Juni 2026 – ein historischer Meilenstein: SpaceX feiert sein offizielles Debüt an der Nasdaq und vollzieht den größten Börsengang in der Geschichte der Menschheit. Das Unternehmen nimmt 75 Milliarden US-Dollar zu einem Ausgabepreis von 135 US-Dollar pro Aktie ein und erreicht eine Bewertung von 1,77 Billionen US-Dollar. Am ersten Handelstag schließt SpaceX bei 160,95 US-Dollar pro Aktie – ein Plus von 19,2 Prozent, wodurch die Marktkapitalisierung auf über 2,1 Billionen US-Dollar steigt.

Am selben Tag veröffentlicht ARK Invest unter der Leitung von Cathie Wood einen mit Spannung erwarteten Handelsbericht. Bekannt für Investments in „disruptive Innovationen", kauft die Vermögensverwaltung rund 3,29 Millionen SpaceX-Aktien über mehrere ETFs am Tag des Börsengangs und investiert etwa 443 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig reduziert ARK seine Positionen bei etablierten Tech-Giganten wie AMD, Tesla, Baidu und Roku deutlich.

Dies ist weit mehr als eine einfache Portfolio-Anpassung. Vielmehr handelt es sich um eine strategisch strukturierte Umschichtung: Der Verkauf von gereiften Tech-Werten, die bereits erhebliche Kursgewinne verzeichnet haben, und die Konzentration des Kapitals auf den neuen Börsenführer der Raumfahrtwirtschaft. Dieser Schritt offenbart nicht nur die Aktienauswahl von ARK, sondern signalisiert einen breiteren Trend: Der Raumfahrtsektor rückt ins institutionelle Blickfeld.

Wie sah der konkrete Fahrplan dieser Portfolio-Umschichtung aus?

Die SpaceX-Käufe von ARK erfolgten nicht über den offenen Markt, sondern über den ARK Venture Fund, ein privates Investmentvehikel. Laut den bis zum 13. Juni bestätigten Transaktionsdaten: Der ARK Innovation ETF (ARKK) erwarb 1.690.839 Aktien, was etwa 3,28 Prozent des Fondsportfolios entspricht; der ARK Autonomous Technology & Robotics ETF (ARKQ) kaufte 736.442 Aktien, rund 2,65 Prozent seines Portfolios; der ARK Space Exploration & Innovation ETF (ARKX) hielt 538.341 Aktien, was 6,89 Prozent seines Portfolios ausmacht; und das SpaceX-Gewicht im ARK Venture Fund stieg auf 11,38 Prozent.

Alle vier ETFs erwarben zeitgleich denselben Wert, und die Positionen wurden über Private Placements aufgebaut, nicht über den Sekundärmarkt. Das bedeutet, ARK sicherte sich die Aktien bereits im privaten Markt vor dem Börsengang. Die Preisfindung erfolgte durch private Verhandlungen, nicht durch öffentliche Marktpreise – ARK hatte sich sein „Ticket" also bereits vor dem offiziellen Börsengang von SpaceX gesichert.

Die Struktur zeigt: ARK setzt nicht nur auf ein einzelnes Thema, sondern verteilt SpaceX über vier ETFs aus unterschiedlichen Perspektiven. ARKK als Flaggschiff-Innovationsfonds nimmt die größte Position ein; ARKX, spezialisiert auf Raumfahrt, gewichtet SpaceX am stärksten; ARKQ und ARKW nähern sich dem Thema aus den Bereichen Robotik bzw. Next-Generation-Internet. Diese vielseitige Allokation unterstreicht ARKs Sichtweise, SpaceX als grundlegenden Wert über mehrere Innovationsstränge hinweg zu betrachten.

Was verrät die gleichzeitige Reduzierung von AMD und Tesla über ARKs Umschichtungslogik?

Um Platz für SpaceX zu schaffen, hat ARK am selben Tag systematisch bestehende Positionen verkleinert.

AMD war die größte Reduzierung. Über ARKQ, ARKW und ARKX verkaufte ARK insgesamt 80.536 AMD-Aktien und nahm rund 39,3 Millionen US-Dollar ein. Dies setzte einen mehrwöchigen Trend fort: Bereits am 1. Juni hatten alle fünf ARK-ETFs ihre AMD-Bestände um über 110.000 Aktien reduziert und gleichzeitig etwa 300.000 Nvidia-Aktien hinzugefügt. Insgesamt wurde das AMD-Exposure von ARK deutlich verringert.

Bei Tesla verkaufte ARK etwa 39.850 Aktien für rund 15,9 Millionen US-Dollar. Bemerkenswert: Tesla bleibt die größte Position im Flaggschiff-Fonds ARKK. Die Reduzierung ist also kein vollständiger Ausstieg, sondern eine strukturelle Anpassung der Positionsgröße.

Zusätzlich veräußerte ARK 98.835 Aktien von Roku (ca. 11,8 Millionen US-Dollar), 67.420 Aktien von Baidu (ca. 7,8 Millionen US-Dollar) und 50.700 Aktien von Rocket Lab (ca. 5,82 Millionen US-Dollar). Die Verkaufsliste reicht von Chips über autonomes Fahren bis hin zu Streaming und Cybersecurity – ein Zeichen für eine umfassende Kapitalumschichtung im ARK-Portfolio.

Die reduzierten Werte – AMD, Tesla, Roku, Baidu, CrowdStrike und andere – sind überwiegend etablierte Tech-Unternehmen, die in den letzten Quartalen bereits erhebliche Kursgewinne oder Bewertungsaufschwünge erlebt haben. Die Verkäufe von ARK spiegeln nicht zwingend einen negativen Langfrist-Ausblick wider, sondern folgen vielmehr dem Prinzip „hoch verkaufen, neu kaufen": Realisierte Gewinne werden in Werte investiert, die ARK am Beginn einer größeren Story sieht.

Was ist das zentrale Bewertungsmodell von ARK für die mutige SpaceX-Wette?

Die Bewertung von SpaceX durch ARK basiert nicht auf aktueller Profitabilität.

2025 erzielte SpaceX einen Jahresumsatz von etwa 18,7 Milliarden US-Dollar, aber einen Nettoverlust von 4,9 Milliarden US-Dollar – nur das Starlink-Geschäft war profitabel. Bei einer IPO-Bewertung von 1,77 Billionen US-Dollar ergibt sich ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von etwa 93 – nach klassischen Maßstäben kaum zu rechtfertigen. Doch ARK lehnt das traditionelle Bewertungsmodell explizit ab.

Laut CNBC erklärte ARK vor dem Börsengang, dass allein Starlink eine Bewertung von 2 Billionen US-Dollar für SpaceX rechtfertigen könne – begründet mit einem Nutzerwachstum, das die Erwartungen weit übertrifft: Aktive Nutzer liegen bereits über 10 Millionen, und der Umsatz für 2026 wird auf über 20 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Der globale Markt für Satellitenkonnektivität wird auf jährlich 160 Milliarden US-Dollar geschätzt, und Starlink hat das Potenzial, einen bedeutenden Anteil zu gewinnen.

Neben Starlink sieht ARK zwei weitere Wachstumstreiber für SpaceX. Erstens Starship: Sobald die Technologie ausgereift ist, könnten die Startkosten von mehreren Tausend US-Dollar pro Kilogramm auf unter 100 US-Dollar sinken und damit die Kostenstruktur der Raumfahrtwirtschaft grundlegend verändern. Zweitens: Nach der Fusion mit xAI sieht ARK große Chancen im Bereich orbitaler KI-Infrastruktur – ARK geht sogar davon aus, dass dieses Segment langfristig das aktuelle Starlink-Geschäft übertreffen könnte.

Auf Basis dieses Modells prognostizieren die internen ARK-Modelle für SpaceX mittel- bis langfristig folgende Bewertungen: etwa 2,5 Billionen US-Dollar Unternehmenswert im Basisszenario für 2030, 3,1 Billionen im optimistischen Fall und 1,7 Billionen im pessimistischen Fall. Mit anderen Worten: Selbst wenn der IPO-Preis das „untere Ende" der ARK-Modelle widerspiegelt, besteht langfristig erhebliches Aufwärtspotenzial.

Wird die Raumfahrtwirtschaft zum festen Bestandteil institutioneller Asset-Allokation?

Die konzentrierte ARK-Investition von 443 Millionen US-Dollar erfolgte exakt zum SpaceX-Börsengang, doch die Entscheidungslogik reicht über das Listing eines einzelnen Titels hinaus. Aus einer breiteren Perspektive könnte dies den Aufstieg der Raumfahrtwirtschaft als eigenständige Asset-Klasse im institutionellen Anlageuniversum signalisieren.

Laut der 12. Ausgabe des Novaspace „Space Economy Report" erreichte die globale Raumfahrtwirtschaft 2025 ein Volumen von 626 Milliarden US-Dollar – doppelt so viel wie vor zehn Jahren – mit einem kommerziellen Anteil von rund 78 Prozent. McKinsey ist noch optimistischer und prognostiziert ein Wachstum von etwa 630 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 auf 1,8 Billionen US-Dollar bis 2035.

Die Wertschöpfungskette wächst rasant. Zu den Kernbereichen zählen Raketenstartdienste, Satelliteninternet im niedrigen Erdorbit, kommerzielle Fernerkundung und Satellitennavigation. Gleichzeitig entstehen neue Felder wie Weltraumtourismus, Weltraum-Computing, Weltraumfertigung und In-Orbit-Services. Starlink verfügt inzwischen über mehr als 10.000 Satelliten im Orbit und stellt über 60 Prozent aller globalen Satelliten.

Wichtig ist: Der institutionelle Allokationspfad für die Raumfahrtwirtschaft unterscheidet sich strukturell vom vorherigen KI-Boom. Das KI-Wachstum wurde durch Durchbrüche bei großen Modellen getrieben, wobei die Kapitalmärkte innerhalb von nur zwei Jahren vom Proof of Concept zur Wertrealisierung wechselten. Die Raumfahrtwirtschaft hingegen gleicht mehr einer Infrastruktur – die Wachstumskurve ist langsamer, aber berechenbarer, und die zentralen Kommerzialisierungsmeilensteine (wie die Reife wiederverwendbarer Raketen und der Aufbau von Satellitennetzen im niedrigen Erdorbit) sind ingenieurgetrieben und erfordern langfristiges Kapital.

Die ARK-Allokation gibt einen Einblick in die institutionelle Haltung gegenüber dem Raumfahrtsektor. Ob jedoch die konzentrierte Wette eines einzelnen Instituts zum systemischen Trend wird, hängt davon ab, ob weitere Akteure an eine „KI-ähnliche Neubewertung" der Raumfahrtwirtschaft glauben – also daran, dass der Markt zukünftiges Wachstum bereits vor der tatsächlichen Kommerzialisierung einpreist.

Wie wirken Kapital-Konzentration und Bewertungsdivergenzen als beidseitige Einschränkung?

Ein auffälliger Spannungsbogen bei den jüngsten ARK-Moves ist die Einzelposition von 11,38 Prozent – Ausdruck von Überzeugung, aber auch Konzentrationsrisiko auf Fondsebene.

Zum 31. Mai machte SpaceX 11,38 Prozent der Nettovermögenswerte des ARK Venture Fund aus und war damit die größte Position des Fonds. Am 31. März lag dieser Wert sogar bei 17,02 Prozent. Mehr als ein Zehntel des Fondsvermögens in einer einzelnen privaten Beteiligung zu konzentrieren bedeutet, dass die Kursentwicklung von SpaceX nach dem Börsengang das Nettovermögen des Fonds direkt und deutlich beeinflusst.

Gleichzeitig gehen die Bewertungsschätzungen von Wall Street für SpaceX weit auseinander. Oppenheimer setzt ein Kursziel von 190 US-Dollar und teilt die Bewertung auf: „Starlink sichert den Cashflow, Starship kontrolliert die Kosten, und KI-Datenzentren im Orbit dienen als langfristige Optionen." CFRA hingegen vergab am IPO-Tag ein „Verkaufen"-Rating mit Kursziel 115 US-Dollar und warnte, dass die Gewinne von Starlink durch die kapitalintensiven xAI- und Starship-Projekte aufgezehrt werden könnten. Morningstar-Analyst Nicolas Owens schätzte den fairen Wert von SpaceX mittels Discounted-Cashflow-Modell auf lediglich 780 Milliarden US-Dollar bzw. etwa 60 US-Dollar pro Aktie und argumentierte, xAI könne zum „Wertvernichter" werden.

Im Kern dreht sich die Debatte darum, ob die Gewinne von Starlink ausreichen, um zwei massive, noch investierende Projekte – die Entwicklung von Starship und den Ausbau der KI-Infrastruktur durch xAI – zu finanzieren. Nach der Übernahme von xAI im Februar 2026 wandelte sich das Geschäftsmodell von SpaceX von „Luft- und Raumfahrt + Kommunikation" zu „Luft- und Raumfahrt + Kommunikation + KI", doch das KI-Geschäft bleibt defizitär und verbrennt weiterhin Kapital. Der Börsenprospekt zeigt, dass der Ausbau der KI-Rechenkapazitäten ein klarer Verwendungszweck der Emissionserlöse ist – kurzfristig ist also keine Verringerung der Verluste zu erwarten.

Der grundlegende Unterschied zwischen ARK und den Skeptikern ist der Zeithorizont. ARK bewertet SpaceX auf Basis von Prognosen für 2030 und ist bereit, heute einen Aufschlag für die Story „ausgereiftes Starship + orbitales KI-Geschäft" zu zahlen; die Skeptiker orientieren sich an mittelfristigen Cashflows und halten die Bewertung für massiv überzogen. Diese Positionen sind grundsätzlich unvereinbar – sie beruhen auf unterschiedlichen Zeitpräferenzen und Risikomodellen, ohne eindeutiges Richtig oder Falsch.

Fazit

Am Tag des SpaceX-Börsengangs kaufte ARK rund 3,29 Millionen Aktien für 443 Millionen US-Dollar und reduzierte systematisch Positionen in AMD, Tesla und anderen Tech-Werten – ein klares Signal für eine Umschichtung der Asset-Allokation.

Im Detail war dies keine passive Indexanpassung oder marginale Feinjustierung, sondern eine Reihe von gezielten, proaktiven Entscheidungen: Verkauf von Halbleiter-, Autonomes-Fahren-, Streaming- und Cybersecurity-Werten, die bereits starke Wertsteigerungen verzeichnet hatten, und Konzentration des Kapitals auf den neuen Börsenführer der Raumfahrtwirtschaft. AMD wurde nach dem Kursanstieg im Mai weiter reduziert, Tesla bleibt trotz Reduzierung die Top-Position im ARKK. Insgesamt handelt es sich um eine „Teilgewinne verkaufen, neue Story kaufen"-Strategie, nicht um eine vollständige Abkehr von etablierten Tech-Werten.

Aus Branchensicht erfolgt die ARK-Allokation, während die globale Raumfahrtwirtschaft die Marke von 620 Milliarden US-Dollar überschritten hat und bis 2035 voraussichtlich auf 1,8 Billionen US-Dollar anwächst. Die Starlink-Nutzerbasis liegt über 10 Millionen, wiederverwendbare Raketentechnologie wird ausgereift, und das Konzept orbitaler KI-Infrastruktur nimmt konkrete Formen an. Zusammen bieten diese Faktoren eine objektive Grundlage für die Raumfahrt als langfristiges institutionelles Allokationsthema.

Gleichzeitig verstärkt die aggressive Positionierung von ARK die zentrale Debatte: Ist die SpaceX-Bewertung durch die bewährten Cashflows von Starlink abgesichert, oder beruht sie stärker auf den „langfristigen Optionen" von Starship und xAI? Die Skeptiker sehen die Bewertung als überzogen, die Optimisten sind bereit, mit Blick auf 2030 einen Aufschlag zu zahlen. Welche Sichtweise sich am Markt durchsetzt, hängt vom Kommerzialisierungstempo von Starship ab, davon, ob xAI „KI-Datenzentren im Orbit" von der Vision zur Realität führen kann und ob das Wachstum von Starlink die Cashflow-Bedürfnisse der Gruppe decken kann.

Für Marktteilnehmer ist die ARK-Umschichtung kein direkter Investitionssignal, sondern ein Fallbeispiel dafür, wie Institutionen den Raumfahrtsektor bewerten. Anders als beim KI-Boom vor drei Jahren basiert der Wachstumspfad der Raumfahrtwirtschaft stärker auf dem Aufbau realer Infrastruktur als auf einem einzelnen technologischen Durchbruch. Das bedeutet, die „Neubewertung" könnte schrittweise erfolgen und die Geduld langfristiger Investoren auf die Probe stellen.

FAQ

Q1: Hat ARK SpaceX-Aktien am Börsengangstag am Sekundärmarkt gekauft?

Nein. Die rund 3,29 Millionen SpaceX-Aktien, die ARK erworben hat, stammen aus dem Private-Equity-Kanal des ARK Venture Fund. Es handelt sich im Wesentlichen um Private Placements vor dem Börsengang, die anschließend umgewandelt wurden – nicht um Aktien, die am IPO-Tag über öffentliche Nasdaq-Gebote gekauft wurden.

Q2: Wie viele AMD- und Tesla-Aktien hat ARK verkauft?

Am 12. Juni verkaufte ARK rund 80.536 AMD-Aktien über ARKQ, ARKW und ARKX und nahm etwa 39,3 Millionen US-Dollar ein. Zudem wurden rund 39.850 Tesla-Aktien für etwa 15,9 Millionen US-Dollar verkauft. Wichtig: Tesla bleibt die größte Position im Flaggschiff-Fonds ARKK; die Reduzierung ist kein vollständiger Ausstieg.

Q3: Warum ist ARK bei SpaceX so optimistisch?

ARK sieht drei Wachstumstreiber für SpaceX: Starlink (ein profitables, validiertes Geschäft mit über 10 Millionen Nutzern), Starship (potenziell Startkosten unter 100 US-Dollar pro Kilogramm) und – nach der Fusion mit xAI – die KI-Infrastruktur im Orbit. Die internen ARK-Modelle prognostizieren für SpaceX im Basisszenario bis 2030 eine Bewertung von etwa 2,5 Billionen US-Dollar.

Q4: Wie entwickelte sich die SpaceX-Aktie am IPO-Tag?

SpaceX ging am 12. Juni 2026 an der Nasdaq zu 135 US-Dollar pro Aktie und einer Bewertung von 1,77 Billionen US-Dollar an die Börse. Die Aktie schloss bei 160,95 US-Dollar (+19,2 Prozent) und erreichte ein Tageshoch von 176,52 US-Dollar – ein Spitzengewinn von über 30 Prozent.

Q5: Wie gespalten ist Wall Street bei der Bewertung von SpaceX?

Die Kursziele von Wall Street für SpaceX reichen von 60 bis 190 US-Dollar pro Aktie. Optimisten (wie Oppenheimer) sehen SpaceX als „Raumfahrt + KI"-Wachstumsgeschichte des Jahrhunderts; Skeptiker (wie CFRA und Morningstar) halten die Bewertung für weit über das Fundamentale hinaus und warnen, dass xAI und Starship weiterhin Kapital verbrennen könnten.

Q6: Wie groß ist die Raumfahrtwirtschaft heute?

Laut der 12. Ausgabe des Novaspace „Space Economy Report" erreichte die globale Raumfahrtwirtschaft 2025 ein Volumen von 626 Milliarden US-Dollar – etwa doppelt so viel wie vor zehn Jahren. McKinsey prognostiziert ein Wachstum auf 1,8 Billionen US-Dollar bis 2035.

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